Ein großartiger Fall. Lindsay Crouse ist als \"Black Lady\" einfach nur umwerfend und sie spielt ihre Rolle wirklich hervorragend. Es gibt auch sehr viele lustige Szenen in dieser Folge. Columbo, der von den Therapeuten um Rat gefragt wird und so tolle Antworten gibt wie: \"If I where you, I would do the right thing!\". Dr. Allenby schafft es, Columbo ziemlich lange zum Narren zu halten. Zum Schluß macht sie eben den Fehler, den der Inspektor bei allen Tätern zu provozieren scheint: Sie wird übermütig und denkt, sie ist Columbo überlegen. Tja, genau zu diesem Zeitpunkt schlägt der Inspektor natürlich zu. ;)
Sehr guter Fall, den ich zu den Highlights der 90er-Folgen zählen würde. Natürlich ist die Grundkonstellation eine Hommage an Alfred Hitchcock\'s Film \"Cocktail für eine Leiche\", nur das hier kein Student, sondern der Professor selber zum Opfer wird. Auch sind in der \"Columbo\"-Folge alle homoerotischen Aspekte des ähnlich gelagerten Hitchcock-Films fein säuberlich getilgt worden. Das es letztendlich die Arroganz der Studenten ist, welche Columbo erst aufhorchen lässt, ist quasi vorprogrammiert und dürfte echte, eingefleischte \"Columbo\"-Fans nicht überraschen. Vom Unterhaltungswert eine großartige Folge
Der Mord ist sehr gut geplant und fast perfekt. Die Flugeinlage von Columbo ist ein großer Lacher und auch sonst fehlt nichts von den typischen Columbo Elementen. Negativ ist allerdings, dass die Mörderin zwar den Mord genau plant aber einige gravierende Fehler macht:
1. Sie erklärt Columbo wie ihre Telefonwählanlage funktioniert, die für den Mord elementar ist
2. Sie kann nicht gut vortäuschen, dass ihr mann ihr wirklich fehlt und sie sich Sorgen macht und
3. sie unterschätzt Columbo und ihre Tochter was sie letztendlich überführt. Bezüglich ihrer sonst perfekten Planung wirkt dies etwas unglaubwürdig.
Letztendlich aber dennoch eine gute Episode die immer wieder sehenswert ist.
Eine sehr raffinierte Idee, den Mord Der eigenen Frau in die Schuhe zu schieben. Der Plot ist schlüssig und kurzatmig, Columbo ermittelt glaubhaft und das Rundherum passt. Lediglich die Szene, in der er durch Zufall von dem medizinischen Gel der zeitversetzten Wirkung erfährt, wirkt etwas übertrieben „zufällig“. Dafür überzeugt Columbo beim Zahnarzt und zu Beginn mit seiner Auto-Lichtanlage. Der Mörder wirkt allerdings etwas zu flach und der Folge fehlt das ganz besondere Etwas, daher knapp an der Bestnote vorbei: 4,5/5
Ich denke was viele nicht berücksichtigen ist, dass Columbo den Mörder zwar durch den Weintrick überführt, vor Gericht aber dieser Beweiß keinen Bestand hätte.
Durch Diebstahl überführt... geht nicht.
Da Columbo am Ende aber Adrian fragt ob er ein Geständnis bekommt, spielt das es eh keine Rolle.