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Das Aschenpuzzle  
Gast:
19.10.2017 13:31:58
 
Beim beim abwischen des Lippenstifts blinzelt der Tote mit dem linken Auge.

Ruhe sanft, Mrs. Columbo  
Tonio
19.10.2017 05:21:53
 
Die Episode schlägt sogleich eine Dramatik ein, die fasziniert und elektrisiert: Die Folge traut sich offenkundig was und „dringt ein“. Nicht nur in uns, sondern auch in die Figur des Columbo. Das lässt ihn uns einerseits näherkommen, schmerzt aber auch (ihn wie uns). Damit werden gleichzeitig das Gesetz der Serie bedient und ausgetretene Pfade verlassen, damit dringen wir tatsächlich tiefer zu Columbo vor. Dass das gleichzeitig nicht zum peinlichen Seelenstriptease vieler Tatort-Kommissare verkommt, erschließt sich ganz genau erst am Ende. Geschickt suggeriert die Folge den einen oder anderen Tabubruch, der dann doch ausbleibt. Doch zurück zum Anfang in einem Rückblendenfilm. Geradezu elektrisiert war ich ob der Hommage an einen Filmklassiker, den ich heiß und innig liebe, der aber den Sprung in den Olymp der Filmgeschichte verpasst hat: „Die barfüßige Gräfin“ (USA 1954) von Joseph L. Mankiewicz. Dieser geniale Erzähler schuf das Porträt einer Frau in Rückblenden von ihrer Beerdigung ausgehend. Es regnete, und damals hatte Humphrey Bogart, wie jetzt Columbo, als einziger keinen Schirm und wirkte auch handlungsbedingt wie ein begossener Pudel. Dann auch noch die Rückblenden aus verschiedenen Perspektiven in beiden Filmen – das kann doch kaum ein Zufall sein? Leider zeigt sich bei der schönen Idee, dass die Episode erzähltechnisch mit der „Gräfin“ nicht mithalten kann, dem einzigen mir bekannten Film, in dem das Gesetz eingehalten wird, dass rückblickend nur das erzählt wird, was der Erzähler auch wissen kann. Das ergibt grad bei den Perspektivwechseln ein faszinierendes Puzzle. Hier hingegen: Jede Menge Brüche mit dieser Erzähllogik. Während bei Mankiewicz das multiperspektivische Vorgehen als kongeniale Vermittlung einer nur im und durch den Blick der anderen existierenden Hauptfigur geradezu zwingend erscheint, ist es hier letztlich Täuschung. Nett, aber überflüssig und irgendwie auch falsch. Es sind zwar verschiedene Personen, die – wie auch bei der „Gräfin“ durch einen inneren Monolog – die Rückblenden einleiten. Aber dann kommt dieselbe Geschichte. Zudem hätte man Columbo selbst als Rückblickenden gebraucht, da streng genommen nur er uns den typischen Informationsvorsprung hätte vermitteln können, den es natürlich auch hier gibt. Dass wir gleichwohl eine diesmal besonders trickreiche Auflösung nicht kennen und bzgl. gewisser Details sogar gezielt an der Nase herumgeführt werden, erhöht das Vergnügen nur. Eine insgesamt gelungene Episode, die auch ansonsten die Tugend mancher der späteren Folgen pflegt, wagemutig zu sein, z.B. auch mal optisch expressiv und ungewöhnlich zu sein wie etwa in dem traurig-schönen „Totentanz“ der Täterin, in dem sie ein Dia des verstorbenen Gatten auf sich selbst projiziert. Während es früher manche Folge gab, die „nichts falsch machte“ und die wirklich gut war, ist dies eine, die manchmal großartig ist, sich in ihrem Mankiewicz-Tribut aber geringfügig verhebt. Jeder möge selbst beurteilen, ob ein Film besser ist, wenn er die nicht ganz so hohe Messlatte bravourös meistert, oder, wie hier, wenn er die extrem hoch gelegte Messlatte knapp verfehlt. Sehr knapp. Phasenweise geradezu begeisternd und locker 8 von 9.

Meine Tote - Deine Tote  
Tonio
18.10.2017 10:13:24
 
Eine hervorragende Folge, der ich nur deswegen nicht 9 Punkte gebe, weil diese Note für die Folgen reserviert ist, die mich aus meist subjektiven Gründen ganz besonders berühren. Gelungen ist das Ganze vor allem in der Entwicklung. Gleich mehrmals mutmaßte ich, dass das nur guter Durchschnitt würde, aber der Film baut darauf so geschickt auf wie der Ermittler auf dem Glauben der Täters, es mit einem höchstens gut durchschnittlichen Cop zu tun zu haben. Zunächst einmal: Mord im Affekt – oft eine schlechte Voraussetzung, da dann noch so gute Vertuschungsversuche zum Scheitern verurteilt sind (ich liebe hingegen #4). Von dem sehr labil wirkenden Mann erwarten wir kaum die Nähe der Perfektion, die für Columbo eine angemessene Herausforderung ist. Die gibt’s dann aber doch durch einen gewieften Partner in Crime, der im Folgenden mit zwei geschickten Überraschungen aufwartet: Zum einen ist er Columbos Vorgesetzter und zum anderen kommt es zu einem zweiten Mord, und der ist nun wirklich extrem gewieft, vor allem in der Weise, in der der Täter vermeintlich unschuldig ist. Etwas ganz Besonderes, wie schon in der Kreuzfahrt-Episode, ebenfalls von Peter S. Fischer geschrieben: Während dort die Ermittlungstechnik begrenzt war, kann nun der Täter einerseits Columbo unter Druck setzen, andererseits die Macht des Polizeiapparates nutzen, um falsche Fährten effektvoll zu legen. Dementsprechend hat Columbo am Ende eine ausgeklügelte Falle, die im Wettbewerb um die besten Fallen ganz weit oben stünde: Auch hier denken wir zunächst, sie sei nicht besonders originell, da der Erpressungsversuch eines Einbrechers offenkundig von Columbo inszeniert ist. Aber falls Sie die Folge noch nicht gesehen haben: Das steigert sich, und wie! Von den Nebenelementen, die ein wenig über Columbo verraten, gefällt besonders die Figur des Einbrechers, dem die Morde in die Schuhe geschoben werden sollen: Eigentlich ein „Aso“, der wenig freundlich mit seiner Frau schimpft und sich auch zu seinem Gewohnheitsverbrechertum bekennt, aber der in seiner Ganovenehre (Profi-Einbruch ja, Mord nein) Sympathiepunkte sammeln kann. Und Schmunzelpunkte, wenn er in Columbos Anwesenheit – der Darsteller macht das mit sichtlicher Spielfreude und Humor – die Titulierung der Gattin als „Schlampe“ zurücknimmt. Columbo erweist sich wieder einmal dadurch als sympathisch, dass er zielgerichtet ermittelt und „nicht das Einbruchsdezernat“ sei, sondern sich den Mann zum Partner macht und ihn respektiert, da der Einbrecher ihm helfen kann. Hierbei ist, obwohl der Mann am Ende freiwillig wieder in den Knast gehen wird, das „Professionelle“ seines Tuns sogar positiv konnotiert: Nur der falsche Einbrecher ließe falschen Schmuck mitgehen, der echte hätte das – so diese Figur nicht ohne Stolz – natürlich noch am Tatort bemerkt und die Steine liegenlassen. Ein wichtiger Hinweis für Columbo bei der Aufklärung des Mordes…

Teuflische Intelligenz  
Tonio
18.10.2017 10:13:24
 
Eine Folge mit allem, was dazugehört, Kultfaktor mit Auto und endlich mal wieder Hund Hund, lediglich die eigentlich idiotische Idee, Columbos Notizblock durch ein Diktiergerät zu ersetzen, wirkt leicht überzogen. Ansonsten vom Feinsten: mit (Alt-)Starpower (Jose Ferrer und Lew Ayres) und in einem Columbo-angemessenen Umfeld von Superintelligenten, die ihm nicht nur Schwierigkeiten bereiten und sich ihm überlegen fühlen, sondern bei denen es auch menschelt: Anhand einer Figur werden Gewissensnöte anlässlich des in den letzten Jahren brandaktuell gewordenen Themas „Wissenschaftsplagiate“ verhandelt, und ein geniales Kind möchte auch mal Kind sein. Wunderbare Chemie zwischen dem Ermittler und wirklich allen Figuren, auch einer sympathischen Psychologin, deren ethische Konflikte auch die Ermittlungen zu stören drohen. Selbst noch beim Mörder zeigt sich, dass diese Folge das Kriminalistische und das Menschlich-Psychologische wunderbar verbindet (m.E. besser als der von vielen geliebte „Wein ist dicker als Blut“): Der Täter ist von gewohnter überheblicher wie (weitgehend) cleverer Art, hat aber eine verständliche Schwäche, bei der Columbo ihn packen wird. Darauf Zigarren für den (Instituts-)Chef, als wunderbare Wiederholung der Wein-Schlussszene aus „Wein ist dicker als Blut“, zudem sehr gut im Drehbuch vorbereitet, da der Ermittler die geschenkte Kubanische „für eine besondere Gelegenheit“ aufheben wollte. 8 von 9

Mord nach Termin  
Tonio
15.10.2017 10:12:42
 
Eine von Winzigkeiten abgesehen sehr gute Folge. Columbo wird maximal herausgefordert von einem Täter, der als gerissener Strafverteidiger alle Tricks kennt und bei dem Versuch, einen Mord als Selbstmord zu tarnen, darum auch schlauer vorgeht als die Täter in älteren, vergleichbaren Folgen (sogar dem Einwand in einer vorherigen Folge, dass keine Schmauchspuren auf der Hand des Opfers seien, wird Rechnung getragen!). Dass schon zu Beginn herauskommt, dass es doch einen Fehler gab, ist erstaunlicherweise geschickt: Zum einen wirkt Columbos Verdacht und sein darauf folgendes Ermitteln nicht konstruiert, zum anderen können wir empathischer mit Columbo mitfiebern, wie er es anstellen wird, zum Dritten schließlich wird es ihm und uns umgekehrt nicht zu leicht, da mal wieder die Beweise fehlen. Dass der finale Beweis dann doch ein wenig überraschend kommt, kann das Vergnügen nur ganz unwesentlich mindern, zumal auch dieser mit etwas zu tun hat, was schon am Anfang vorkommt, dort aber als eine von Columbos üblichen Schrullen abgetan wird (Käse!). Ein wenig schade nur, dass dadurch ein anderes Element liegengelassen wird: Wie lautete eigentlich der zweite Witz, den das Opfer seiner Gattin faxen wollte, wo doch der uns bekannte erste etwas unwahrscheinlich (aber keinesfalls ausgeschlossen) erscheinen lässt, dass der Absender sich hiernach die Kugel gibt? War es einfach nur ein Witz oder ein verräterischer Hinweis? Hier baut der Film eine Erwartungshaltung auf, die er nicht einlöst. Für ihn spricht, dass er das natürlich ganz genau weiß. Damit ist er uns, wie Columbo dem Täter, um einen Schritt voraus. 8 von 9. Mit Columbo-Veteran Patrick McGoohan als Mörder-Darsteller und Regisseur. Und mit jeder Menge guter Dialoge, die uns wiederum verschiedene Facetten von Columbos Wesen vor Augen führen, beispielsweise wenn er sich das damals neuartige Verschicken eines Faxes erläutern lässt und vielleicht auch manche von uns sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, dass das so heißt, weil der Empfänger natürlich nicht den Originalbrief, sondern nur ein Faksimlie erhält.

Bluthochzeit  
rkh1979
12.10.2017 00:15:21
 
Ich verstehe nicht, warum die Folge so schlecht bewertet wird.
Meines Erachtens ist sie gut, auch weil sie vom üblichen Columbo Muster abweicht.
Das einzige schlechte an der Folge ist die deutsche Synchronstimme vom Columbo.
Dann lieber Claus Biederstedt, da ja Klaus Schwarzkopf aus verständlichen Gründen zu dieser Zeit leider nicht mehr synchronisieren konnte.

Traumschiff des Todes  
Tonio
05.10.2017 21:00:03
 
Eine gelungene Folge, gehört sie doch zu denen, die das Gesetz der Serie mal wieder variieren – um es im Kern zu bestätigen. Der ungewohnte Schauplatz – die gesamte Folge spielt während einer Kreuzfahrt – bringt Abwechslung, stellt aber ein paar Tugenden des Ermittlers umso deutlicher heraus. Er kann sich des aufdringlichen Kapitäns erwehren und muss mangels kriminaltechnischer Mittel mit besonders altmodischen Methoden vorgehen, was ihm natürlich liegt. Wir scheinen seiner Frau näher zu sein als je zuvor, aber natürlich bleibt ihr Mysterium erhalten. Dass Columbo noch nie auf einem Schiff war, kommt der Folge ebenfalls in jeder Hinsicht zugute und führt zu mehr als nur zu Gags am Rande wie dem running gag um die korrekte Klassifizierung als „Boot“ oder „Schiff“. Natürlich fühlt sich der Täter, der sich auf dem Kahn auskennt, mal wieder haushoch überlegen. Optisch bemerkenswert ist, dass die Kamera sich ausgerechnet auf einem „endlichen Raum“ auffällig oft langer, tiefenscharfer Fluchtperspektiven bedient. Der Ort ist Columbo zunächst einer der unendlichen Weiten und langen Gänge, die ihre Geheimnisse in schier unergründlicher Tiefe zu bergen scheinen. Columbos Haar sieht durch frische Brisen besonders wuselig aus, und obwohl er den Mantel auch mal ablegen darf, wirkt er unter jeder Menge Bikinischönheiten und athletischer nackter männlicher Oberkörper besonders deutlich wie der unpassende Biedermann, grad am Pool. Doch verbindet der Film das alles mal wieder wunderbar mit dem Fall, denn grad an bzw. in diesem Pool findet der Inspektor ein wichtiges Beweisstück. In die gleiche Richtung geht, dass es Columbos obligatorische Seekrankheit ist, die ihn sehr früh eher zufällig auf eine Fährte bringt, die ihn fortan nicht mehr loslassen wird. Die Folge ist mit Robert Vaughn, Jane Greer und Patrick Macnee prominent besetzt. Lediglich von der Greer hätte man gern mehr gesehen; ihre Rolle und das Mordmotiv hätten genauer herausgearbeitet werden können. Aber das kann nicht viel kaputtmachen. 8 von 9

Schreib oder stirb  
Tonio
02.10.2017 06:51:00
 
Ähnlich wie #21 eine Folge, die als Krimi hervorragend ist, von manch anderer aber noch im Empathiefaktor übertroffen wird. Der Mörder ist eiskalt, die herzerwärmenden oder wenigstens skurrilen Nebenfiguren gibt es mit einer Ausnahme nicht, und die muss ins Gras beißen. Wie gelungen war doch in #03 (wegen ähnlichen Themas und der Mitwirkung von Jack Cassidy, der auch hier den Täter gibt, bietet sich der Vergleich an) die Figur einer charmanten Esoterikerin, die gleichwohl zur Erpresserin wurde. Schwamm drüber, was die Haupthandlung betrifft, ist dies ein erstklassiger Columbo. Auch hier geht man weiter als zuvor, ohne das Gesetz der Serie zu brechen: Während in #21 der Täter so unumwunden wie nie den Mord zugeben und Columbo vorhalten konnte, keinen Beweis zu haben, geht der Mörder nunmehr auf eine andere Art besonders clever vor. Wohl noch nie war Columbo dermaßen lange eine Marionette auf der vom Täter bewusst gelegten falschen Fährte, die in allen Details stimmig ist. Dass es am Ende nicht die manchmal etwas hergesuchte plötzliche Eingebung anlässlich einer scheinbar banalen Begebenheit gibt, sondern dass Columbo mühsame Puzzlearbeit leistet und das Gebäude des Täters durch superpräzises Bemerken eines Mini-Fehlers erstmals ankratzen kann, überzeugt („Sie sprachen von Ihnen in der Mehrzahl, aber wenn Sie sich nicht an den Unfall erinnern konnten…“). Weil der Film als Krimi insgesamt und nicht nur in der zweiten Hälfte hervorragend ist (vgl. meinen Text zu #21), würde ich diese Folge geringfügig besser bewerten. Hinzu kommt eine angeblich aus der Not der Kürzung geborene filmästhetische Raffinesse, die an Brian de Palma sowie Richard Fleischers Meisterwerk „Der Frauenmörder von Boston“ erinnert, aber mehr als eine Kopie ist: Passend zum ausgeklügelten Mord zerfällt das Bild in mehrere Rahmen, die das Geschehen aus unterschiedlicher Perspektive zeigen, was zu einem fulminant montierten „Höhepunkt“ des Knalls führt, der nicht nur ein Pistolenknall ist. Last but not least vermag ich – anders als Michael Striss in seinem Columbo-Buch, dem ich in der Wertung ansonsten zustimme – keinen „geringen Kultfaktor“ in der Folge zu erkennen. Grad die Szene im Nobelrestaurant (Vorfahren mit dem gar nicht noblen Auto und Irritation über die Bestellung sowie vor allem die Rechnung) ist gleichsam witzig wie bezeichnend; dito der running gag, dass der Ermittler erstmal einen Kaffee am Tatort braucht. Und Mrs. Columbo sowie ich haben eines gemein: Die Bette Davis, die ist schon eine tolle Schauspielerin. 8 von 9 Punkten.
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