Ich muß Denis K. zustimmen, habe beim letzten Mal extra aufgepasst, die Übergabe des Notizbuches erfolgt in einer ziemlich dunklen Umgebung und so "nebenbei", daher kann das schon mal untergehen.
Das Hin und her zwischen dem echten Verdächtigen und der Filmfigur war mir etwas zuviel. Irgandwann hat man nicht nicht mehr das Gefühl, einen Krimi zu sehen, sondern nur noch ein pittoreskes Schauspiel. 7/10
Helen Shaver ist sexy, ihre Synchronstimme ist sexy, aber die Folge kommt über ein gut nicht hinaus.
Wieder ein Columbo, der nicht so sein will, wie man ihn kennt. Rückblenden... naja. Besonders inovativ ist das ja nicht. Mrs. Dimitris Versuche, Mrs. Columbo kennen zu lernen sind zu plump und zu auffällig. Auch ihr "Geschenk" ist ja wohl mehr als mysteriös. Wer hätte das Glas denn bitte seiner Frau zu essen gegeben?
Schöner Auftritt von Ian McShane. Mrs. Dimitris Mordvertuschung war gar nicht so dumm.
Das Finale war gut gemacht.
7/9
Patrick McGoohan hat den Emmy nicht ohne Grund gewonnen, er spielt hervorragend. Columbo treibt seine Nerverei mal wieder auf die Spitze. Zwischen den beiden gibt es viele schöne Szenen. Generell eine tolle Folge. Besonders witzig ist die Szene mit Columbos "Witz".
Und dennoch kann ich mich wieder nicht zur Höchstnote hinreißen lassen, da ich das Milieu, in dem sich Columbo hier bewegt, sehr unympathisch finde (Politik).
8/9
Ein Höhepunkt der Serie? Das finde ich leider gar nicht. Ganz im Gegenteil. Ich habe mich zu Tode gelangweilt. Ein Psychopat als Mörder, Barsini KANN überhaupt nicht sympathisch sein. Der macht mit mehreren Frauen gleichzeitig rum, was ist das denn bitte? Dann diese gestörten philosophischen Sprüche, die er manchmal bringt.
Abgesehen davon war die Folge einfach nur langweilig. Besonders nervig waren die idiotischen Traumsequenzen, aus denen Columbo natürlich einen weiteren Mord deutete.
Wegen dem schönen Strandsetting, Vito Scotti und Columbos Gemälde gebe ich immerhin
4/9
Wer zuletzt lacht hat mich bis zum Schluss gefesselt. Mir hat alles gefallen: 90er Musik und generell diese Playboy Mansion Atmosphäre, der dauergrinsende Sean Brantley, die spannende Ermittlung, der unerwartete Wendepunkt, die Wut und Fassungslosigkeit Columbos. Dann dieser grausame Akt des Mordens mit bloßen Händen und als Highlight das makabre Auffinden der Leiche eingemauert im neuen Bad.
Ganz großes Kino. Wenn damals der Commodore hier etwas abgeguckt hätte, wäre es vielleicht auch ein guter Film geworden.
9/9