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Mord im Bistro
Fade In To Murder 
Deux en un 
Ciak si Uccide 
 
Két detektív, egy gyilkosság 


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Gast: Conan
09.04.2021 23:44:49
 
(Fortsetzung des untenstehende Kommentars...)
Und freut sich auf die Unterhaltungen mit Columbo.
Ich sehe es aber anders als manch anderer hier: Meiner Meinung nach ist Fowlen nicht schizophren oder zu verwachsen mit seiner Rolle. Er hilft nur scheinbar, nimmt die Rolle allerdings bewusst ein, um letztlich nicht sich selbst zu verdächtigen, sondern um den Eindruck zu erwecken, er habe nichts zu verbergen, da er ja objektiv als Dritter auch gegen sich selbst ermittle. Dabei fällt immer wieder auf, dass Fowlen in seiner Rolle als "Lucern" keine Informationen über Fowlen preisgibt, die, wie Fowlen selbst vermutet, Columbu längst schon selbst weiß.

Ich bin ganz bei Tonio, was die Bewertung der Folge angeht: Höchstwertung.

Die Folge ist nicht nur amüsant zu schauen, sie ist auch eine der wohl schlüssigten Gesamtpakete überhaupt. Der anfängliche Mord zu Beginn ist auf den ersten Blick überaus intelligent und durchdacht, das Alibi geschickt eingefädelt. Die theoretische Entkräftigung durch Columbo gelingt spiegelbildlich genauso gut und Sehr zu begrüßen ist, dass ein echter Beweis geliefert werden konnte, was das Bild perfekt macht. Auch der Charakter Fowlens wirkt stimmig bis zum Schluss. Er muss sich am Ende Columbo geschlagen gerne und tut dies ohne Gegenwehr oder Missmut. Er zeigt sich als guter Verlierer, der bei dem Mann um Anerkennung sucht, der ihn überführt hat.
Gast: Conan
09.04.2021 23:29:55
 
Eine super Folge, die die columbo-Klassiker-Charakterzüge (huschen durch den laufenden Film-Dreh, schmeichelndes Blödstellen, Nachfrage über Nachfrage,...) Enthält und trotzdem insofern untypisch und herausstechend, als Der Mörder nicht eine einzige Sekunde von Columbus unaufhörlichen Besuchen und Fragen irgendwann genervt ist. Im Gegenteil: nachdem man sich in der ersten Begegnung noch wundert, weshalb sich Fowler ohne Grund um Kopf und Kragen redet, "hilft" er Columbo im weiteren Verlauf bei den Ermittlungen in seiner Rolle als "Inspektor Lucerne" und freut sich auf die Dialoge m Ich sehe es aber anders
Hello17
18.10.2018 21:26:38
 
@Thomas, das Hin und Her ist entstanden, weil der Schauspieler nicht mehr seine beiden Persönlichkeiten trennen konnte.
Dies sagte man übrigens Peter Falk und Jeremy Brett nach
Gast: Thomas
08.06.2018 01:55:16
 
Das Hin und her zwischen dem echten Verdächtigen und der Filmfigur war mir etwas zuviel. Irgandwann hat man nicht nicht mehr das Gefühl, einen Krimi zu sehen, sondern nur noch ein pittoreskes Schauspiel. 7/10
rekath16
07.03.2018 17:25:34
 
Ein Inspektor, der sich selbst überführt. Spannende Idee und gut umgesetzt.
William Shatner spielt Fawler gut und glaubwürdig, leider ist seine Synchronstimme gruselig unpassend, wenn man jahrelang mit GGHoffmann und Sonnenschein groß geworden ist.
Mir gefiel die Folge zunehmend besser.
Ich bin froh, dass Shatner Jahre später nochmal mitgespielt hat.
7/9 mit Chance auf 8
Tonio
19.11.2017 07:34:35
 
Eine herausragende Folge, und wieder einmal ein auf angenehm amüsante, aber nicht zu alberne Art selbstreflexiver „Columbo“, bei dem die Serie fast ein wenig aus der Flimmerkiste tritt, um sich selbst zuzuschauen. Hätte nur noch gefehlt, dass à la Tukur-Tatort Peter Falk Peter Falk spielt, dem bei einem „Columbo“-Dreh ein Mord unterkommt. Immerhin gibt’s was Ähnliches und weist schon der Film-im-Film-Beginn auf die Meta-Ebene hin. Inspektor Lucerne, gespielt von Ward Fowler (William Shatner), ist so eine Art Columbo – allerdings mit großspurigerer Attitüde. Dass er auf witzige Art sogleich seinen Text verpatzt, mag andeuten, dass er es an Raffinesse mit dem Meister nicht wird aufnehmen können. Wenn er sich Scharmützel mit der eiskalten, ihm hoffnungslos überlegenen Produzentin, seiner Ex-Geliebten, liefert und anregt, der Mörder müsse einmal sympathischer gestaltet werden, da das Opfer ihn erpresse, ist die kommende Rollenverteilung klar (aber auch, dass „Columbo“ der „Lucerne“-Serie überlegen ist, da in Erstere der Typus der sympathischen Mörders bereits eingeführt wurde). Es kommt zur scheinbar perfekt geplanten Tat, zum üblichen Platzen Columbos in einen Dreh und zu den „kleinen Dingen, die stören und einfach nicht mehr aus dem Kopf wollen“. Und zu einem wahrhaft grandiosen Zusammenspiel zwischen Falk und Shatner, das ich Letzterem kaum auf diesem Niveau zugetraut hätte, musste er doch in der Enterprise-Pause aus dem Karrieretief heraus Schrottrollen wie in „The Devil’s Rain“ annehmen. Aber er ist in einer Liga mit Top-Mörder/innen wie Louis Jourdan und Ruth Gordon: Letztere, weil ebenfalls sympathisch, aber zu sehr damit kokettierend. Ersterer, weil Falk/Columbo und der Gegner sich in schönster Schnöseligkeitsüberbietung die Bälle unnachahmlich zuwerfen. Dabei werden die beiden und diesmal insbesondere Shatner aufs Beste vom Drehbuch unterstützt, ist doch die Rolle – worauf der Kommentator dieser Seite zu Recht hingewiesen hat – fast schon an der Grenze zur Schizophrenie, oder: Hier ist ein Serienstar, dem die Trennung zwischen Realperson und Rolle zunehmend zu entgleiten droht. So hat man bald den Eindruck, dass die zwei Meisterdetektive Columbo und Lucerne gemeinsame Sache gegen Fowler machen, vom dem Lucerne später ganz gern in der dritten Person spricht. Das verschafft der Figur eine tragische Abgründigkeit, ist aber auch in bester Columbo-Tradition, da es immer auch um Schauspielerei geht. Mörder inszenieren ihre Taten, ihre Opferrolle, ihr Trauern und den Toten, ihre falschen Spuren. Columbo inszeniert seine Schusseligkeit und sein Fragen um drei Ecken herum, was Fowler ihm hier sogleich auf den Kopf zusagt (wobei das Schöne an Columbo ist, dass ihm das so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass er selbst kaum noch weiß, was getrickst und was ehrlich ist). Es ist daher kein Zufall und oft besonders gelungen, wenn Columbo im Milieu der darstellenden Künstler ermittelt, denn um das Spielen einer Rolle geht es. Während z.B. in der England-Episode der zweiten Staffel der überführte Theatermime nur noch Shakespeare brabbeln kann (und die Episode auch ansonsten mit jeder Menge Shakespeare-Anspielungen gespickt ist), kann hier der Mörder nur noch einen auf Columbo bzw. Inspektor Lucerne machen. Dies ist hier erkennbar von Anfang an seine Tragik – die Darstellung ist großartig und stringent bis zum bitteren Ende. Aber denken Sie bitte jetzt nicht, dass sich der Mann selbst zugrunde richtet und Columbos Spürsinn nicht mehr gebraucht würde! Somit ist hier wirklich alles drin, was einen hervorragenden Columbo ausmacht. Gags am Rande wie ein falscher (weißer?) Hai im Studiobecken und die Schuhe, mit denen sich Fowler größer macht (es gibt auch eine versteckte Anspielung auf Falks eher knappen Körpermaße) sind nie Selbstzweck, sondern bringen die Diskrepanz zwischen Schein und Sein zum Ausdruck, um die es hier durchgängig geht. Eines hingegen ist Geschmackssache: In späteren Folgen wurde ein Wechsel der Ebenen manchmal filmästhetisch etwas extravaganter gestaltet, z.B. bei „Selbstbildnis eines Mörders“ und „Die vergessene Tote“. Ich mag das und grad diese beiden Episoden besonders gern. „Mord im Bistro“ kann man hingegen nicht umgekehrt vorwerfen, sich sowas nicht getraut zu haben. Er ist in Drehbuch und Schauspielführung wie Montage so geschickt, dass er Mätzchen nicht nötig hat. Höchstwertung!
Tonio
06.11.2017 15:14:31
 
Gelten als Filmfehler auch Deutschfehler in der Synchronisation? Gleich am Anfang ist von Fowler als "bestbezahltestem" Schauspieler die Rede:-)
Shop
22.01.2017 15:59:04
 
Eine sehr gute Folge, die unterschätzt wird. Etwas störend sind nur die langatmigen Dialoge zwischen Columbo und Lucerne. Abgesehen davon finde ich die Geschichte spannend und die Auflösung schlüssig.
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