Columbos Trick mit dem ausgetauschten Türschloss gehört zu seinen listigsten Schachzügen überhaupt. Und auch der Mörder ist außerordentlich clever: Zuerst macht er sich absichtlich verdächtig, wohl wissend, dass er später ein Alibi vorweisen können wird, nach dem ihn niemand mehr verdächtigen kann. Von den drei Jack-Cassidy-Folgen ist diese die eine ohne inhaltliche Mängel. Die manipulativen Scripts aus "Tödliche Trennung" und "Wenn der Schein trügt" können mich nicht so sehr überzeugen.
Sehr gute Folge, aber ich seh es wie Tonio, es gibt einiges zu bemängeln. Die EInbrecher-Geschichte ist extrem schwach. Das Finale gefiel mir jedoch sehr gut. Hamilton ist ein Ultraunsympath, der mich, auch äußerlich, an Billy Zane erinnert. Ich bin gespannt, wie die zweite Folge mit ihm sein wird.
8/9
Wie viele Opfer bei Columbo haben den "Tod" verdient? Diese Dame gehört zweifellos dazu. Nervig und unerträglich treibt sie den armen Dick van Dyke zur Weisglut. Über die Fesselszene mußte ich echt lachen. Ich gestehe, ich habe nochmal zurückgespielt. :-D
Dick van Dyke spielt toll, J. Thormann spricht gekonnt emotionslos.
9/9
Jack Cassidy ist wirklich einzigartig. Ein großer Gewinn für Columbo. Insgesamt ist die Folge inhaltlich aber nicht ganz so gut. Schade, dass er noch einmal fast die gleiche Rolle hat wie seinerzeit in Tödliche Trennung. Ich freue mich schon auf die Magier-Folge.
7/9