Double Exposure (ARD-Titel: Ein zu perfektes Alibi) Subconscient Alibi Calibro 22 Dobbeltbundet Kettős vágás
Gast: BigBoss(aber nicht R.Callmund)
26.02.2026 01:54:25
Also die Grund-Idee der Auflösung ist genial, die Umsetzung jedoch lächerlich:
Columbo und der Fotograf stehen in der Schlussszene so dermaßen auffällig im Raum direkt neben der Türe des Büros (Columbo vielleicht zu maximal 3 % durch die Pflanze bedeckt und der Fotograf komplett frei noch zusätzlich mit seiner extra großen Kamera), dass es schon für Culp schwer genug gewesen sein dürfte es zu spielen ohne nach links oder rechts zu sehen. Jeder Mensch (incl. dem echten Keppel) hätte die beiden doch bemerkt. Noch auffälliger kann man sich nicht hinstellen und gleichzeitig hoffen der Täter zeigt im gleichen Raum gleich Beweise.
Noch was: Am Anfang sagt ein Ermittler zu Columbo: "Jetzt suchen wir im Gebäude nach der Mordwaffe". Wesentlich später: Columbo ist beim Vorführer und bekommt die Info: "die Jungs vom Labor gehen jetzt". Erst noch später findet Columbo zufällig in Keppels Büro die Waffen auffällig an der Wand hängend.
Also Bitte: Dass das LAPD mit so viel Mann nicht in der Lage war diese Waffen zu finden kann mir keiner erzählen. Hier wird der Zuschauer echt für dumm verkauft.....
Gast: Max
23.02.2026 20:28:07
Obwohl es ein toller Fall ist, ist der Mord einfach nur unrealistisch lächerlich dargestellt: Es geht zweimal um den Ton:
1) Der Film wird im riesigen Kino-Palast abgespielt. Musik und Soundeffekte kommen über die Boxen (Tonanlage). Roger kommt in der Anfangsszene sogar extra eine Stunde früher auf die Arbeit um diese Tonanlage nochmal zu überprüfen (!) Dann spricht Dr. Keppel den Kommentar von der Bühne live. Da er in ein Mikrofon spricht, kann man zumindest jetzt noch davon ausgehen, dass der Ton ebenfalls über die Tonanlage im Kino/Theater kommt. Als Keppel jedoch aufhört zu sprechen, kommt der Ton aus einem Mini-Kassettenspieler, ohne dass das Mikrofon an diesen gehalten wird. Das ist doch ultra-lächerlich. Wenn man bedenkt, dass Sound und Effekte weiterhin über die Boxen im Saal kommen und alle Gäste extra weit entfernt auf den obersten Plätzen (wirklich weit) entfernt sitzen, dann kann diesen kleinen Kassettenspieler doch kein Mensch mehr hören (und selbst wenn ja, spätestens jetzt sich wundern warum Stimme leiser). Auch Roger im Vorführraum (der extra die Soundanlage zuvor überprüfte) und das Mikrofon über die Boxen parallel zum Film eingestellt haben müsste, müsste den fehlenden Kommentar doch bemerken.
2) Dass den Schuss weder im Kino, noch im Vorführraum, noch von dem erwähnten Sicherheitspersonal niemand hört ist zumindest sehr unrealistisch und Dr. Keppel geht hier ein hohes Risiko ein.
Schön ausgedachter, aber hierdurch völlig unrealistisch umgesetzter Mord.
P.s.: Wurde die Waffe nicht überprüft, da sie ein anderes Kaliber hat? Sie wäre doch trotz Adapter nicht sauber und enthält doch Schmauchspuren (?) - sehr schlechte Ermittlungsarbeit in diesem Punkt.
Gast: Columbologe
11.10.2023 05:17:27
@ columbo89 Es war kein Schalldämpfer; der Schuss war doch laut zu hören. Es war ein Adapter, der das Kaliber der Kugeln verwandelt. Wahrscheinlich dachte Dr. Keppel, den praktischen Adapter braucht er noch, um weitere Morde begehen zu können und hat ihn daher absichtlich nicht entsorgt und ihn im besten Versteck, das ihm einfiel, gelassen. Tatsächlich brauchte er für den spontanen Mord an seinem Vorführer nochmal den Adapter.
Gast: columbo89
02.10.2023 23:35:18
Dr. Keppel ist ein kluger Mann, doch ich glaube er hatte genug Möglichkeiten den Schalldämpfer ungesehen aus seinem Institut zu schmuggeln. Ein Fehler der ihn am Ende leider verrät.
Die Folgen macht immer wieder Spass.
Gast: Victor Norris
01.01.2022 16:33:06
Bei Columbo werden Filmsets offenbar gern wiederverwendet. Ich könnte schwören, dass der Hörsaal am Anfang dieser Folge der gleiche ist wie der in "Mord per Telefon". Ebenso scheint mir das Haus von Ken Franklin in "Tödliche Trennung" das gleiche zu sein wie von Eric Wagner in "Wenn der Eismann kommt". Vielleicht täusche ich mich aber. Der Fensterausblick aus "Mord nach Rezept" kommt allerdings in sehr vielen Folgen vor, z.B. in "Mord in eigener Regie".
25.07.2021 12:34:48
@Encilai Es verdeutlicht doch die arrogante Hybris und Selbstsicherheit von Dr. Keppel, das Beweisstück nicht beseitigen zu müssen. Er wird gedacht haben, dieser lustige kleine Detektiv würde sowieso niemals auf die glorreiche Idee kommen, anstatt nach einem Revolver nur nach einem Adapter zu suchen, und falls Columbo ihn doch jemals in der Lampe finden würde, könnte er immer noch nicht beweisen, wer ihn dort versteckt hat. (Keppels Fingerabdrücke waren vielleicht abgewischt.) Wer sich so siegessicher fühlt, den sehe ich besonders gern verlieren.
22.07.2021 20:15:45
Ein so intelligenter Mann lässt den Beweis über Tage in seinem Büro versteckt? Das Ding hätten die meisten gar nicht als solches identifizieren können. Auto fahren.. Hinter einem sind keine Scheinwerfer.. Kein Geräusch.. dann durchs offene Fenster ab in die Wicken, den Müll oder ein Gewässer. Wirkt konstruiert. Meine Meinung. Sonst ne gute Folge..