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Mord in der Botschaft
A Case Of Immunity 
Immunité diplomatique 
Un Caso d’Immunità 
Urörlig - men sårbar 
Diplomáciai mentesség 


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Tonio
10.11.2017 14:37:38
 
@Chrissi: Ich denke mal, die US-Polizei hat tatsächlich gar keine Befugnisse. Meines Erachtens zieht sich die Folge ganz elegant aus der Affäre, da der Täter Columbo einfach machen lässt, aber das Drehbuch verdeutlicht, dass er ihn auch hinauswerfen könnte. Da erfährt der Inspektor halt die typische Melange aus Wertschätzung und Unterschätzung, die doch ein Kernelement der Serie ist oder? Richtig verwickelt wird es, wenn wir das Ganze mal nach dem Abspann weiterspinnen: Müsste sich die US-Justiz nicht für unzuständig erklären, und zwar auch dann, wenn der Täter sich ihr ausliefern WILL, da ihm die US-Justiz lieber ist als die seines Heimatstaates? Ohne Kenntnisse im US-Strafrecht würde ich sagen: JA. In Deutschland müsste jedenfalls ein Strafrichter von Amts wegen feststellen, warum der Täter zu verurteilen ist; also auch wenn er gesteht und das Geständnis wahr ist, da doch klar sein muss, ob das nach §§ 212, 211 StGB (Totschlag und Mord) oder nach dem Recht eines anderen Staates geht, beim Prozessrecht dito. Obwohl ich Jurist bin (mit, die typische Ausrede, anderen Spezialgebieten…:-): So genau muss ich’s dann nicht wissen. LG, Tonio
Tonio
10.11.2017 14:29:48
 
„Diplomatische Immunität“ (ein südafrikanischer Apartheidheini) – „Die ist soeben abgelaufen – PÄNG!“ (Mel Gibson / seine Wumme). So werden derartige Probleme in der „Lethal Waepon“-Reihe „gelöst“. Und nun steht der Mann, der beim Zielen auf einen Pool nicht mal das Wasser träfe, wie er in einer anderen Folge sagt, vor demselben Problem, das er natürlich auf seine völlig andere Weise löst. In einem arabischen Fantasiestaat brodelt es, die Studenten demonstrieren vor der US-Botschaft, der Sekretär legt den Sicherheitschef um. Die genauen Hintergründe bleiben im Dunkeln – vielleicht aus Rücksichtnahme? Die Proteste gegen den Schah von Persien sollten in wenigen Jahren auf ihren Höhepunkt zusteuern. Ist letztlich nicht so wichtig; das ist kein ernstzunehmender Politthriller, das ist ein Columbo, wie er leibt und lebt. Der Inspektor tritt dem Täter sogar im wahrsten Sinne des Wortes auf die Schleppe (wie ein paar Folgen später Miss Celeste Überkandidelt Holm). Gewohnt clever entdeckt er die obligatorischen störenden Kleinigkeiten, und weil der Täter sich überlegen wähnt, lässt er den Mann, den er als klugen Kopf durchaus schätzt, einfach machen, statt ihn aus seinem Hoheitsgebiet, was eine Botschaft unabhängig von ihrer Lage ja ist, zu werfen. Nur am Ende wird’s ihm zu bunt, und der Reiz der Folge besteht im letzten Akt, in dem der Täter (nicht ungewohnt, aber deutlicher als in anderen Folgen) seine Taten ungerührt zugibt. Was zu einer gewohnt guten Falle Columbos mit einem sogar etwas beunruhigenden Ende führt. Der Ermittler erweckt den Eindruck, den Täter ungerührt der Justiz seines Staates zu übergeben, von der trotz eines freundlichen Monarchen angedeutet wird, dass sie US-rechtsstaatlichen Standards nicht gerade genüge. Würde Columbo das echt machen? Ist es nicht schön, dass wir das nicht so genau wissen (wie z.B. auch bei dem grenzwertigen Unter-Druck-Setzen in Partnerschaft mit einem von Rod Steiger gespielten Paten in einer der späteren Folgen)? Wie dem auch sei, eine gelungene Folge, in der der Ermittler viel von seiner von mir besonders geschätzten Ambivalenz zeigt: Einerseits scheint er der Getriebene, von den Umständen Gelenkte zu sein, wenn er z.B. einfach mal bei der Demo mitmacht und sich ein Schild in die Hand drücken lässt. Andererseits ist er hartnäckig und unbestechlich wie nie, wenn er sogar zu einer Art Wegelagerer wird und sich einfach stundenlang vor das Botschaftstor setzt, bis er Einlass bekommt (ein hübscher Gag, dass seine Kleidung dazu naturgemäß recht gut passt…). Für die Höchstwertung hätte ich höchstens noch etwas mehr Abgründe und ein paar stärkere Nebenrollen gewünscht. Immerhin ist Sal Mineo (bekannt als Jugendlicher aus „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Exodus“) dabei. Starke Frauenrollen sucht man vergeblich, wohl dem Milieu geschuldet, auch wenn eine unverschleierte Botschafts-Mitarbeiterin ansatzweise zu so etwas aufgebaut werden soll. Vielleicht wäre die Folge als Neunzigminüter noch ein wenig besser. Und die allergrößten Knaller sind meines Erachtens oft diejenigen, in denen Columbo tatsächlich ins Straucheln zu kommen scheint. Hier drängt sich der Vergleich mit einer meiner absoluten Lieblingsfolgen, „Wer zuletzt lacht“, auf: Während Columbo dort tatsächlich zunächst verloren zu haben scheint, sagt er es in „Mord in der Botschaft“ nur, steckt es aber viel souveräner weg, sodass wir um die Trickserei sofort wissen. Dies alles ändert aber nichts daran, dass dies eine sehr gelungene Folge ist, die 8 von 9 Punkten verdient.
chrissi
20.10.2017 09:13:21
 
Wie schaut das eigentlich rechtlich aus wenn in einer Botschaft ein Mord passiert. Darf da das Gastgeberland überhaupt ermitteln oder wird das intern geklärt. Welche Befugnisse hat da eine fremde Polizei überhaupt.
Inspektor-Columbo
28.12.2015 01:40:45
 
\"Mord in der Botschaft\" ist wieder einer diese Folgen welche ein unglaubliches Flair besitzen und sich dadurch schon von allen anderen Columbo-Episoden abhebt. Die Geschichte ist spannend und am Ende hin ziemlich witzig, da Columbo trotz Ärger mit dem Vorgesetzten weiter am Ball bleibt und das Entschuldigungsschreiben nur als Vorwand nimmt, um den Mord nochmal persönlich aufzuklären. Der Mann hat Mut und für 8,5 von 10 reicht es locker.
monsterc
12.05.2014 17:47:01
 
Wirklich originelle (deutsche?) Dialog(fetzen)-Stilblüten:
1a. Der unverständliche Demo-Sprechchor mit dem Endreim \"Wahrheit sagen”/\"an den Kragen”
1b. Columbo-Frage „Demonstrieren Sie viel?” (Antwort \"Jeden Tag nach den Vorlesungen\" - und dann offenbar bis in die Abendstunden!)
2a. Unter dem Requisitenkitsch ist auch ein Stück aus dem „dritten(!) Jahrhundert”. Datieren Moslems überhaupt und wann beginnt ihre Zeitrechnung? Ab Mohammed?
2b. Können die Chinesen auf dem Empfang mit Columbos Hinweis \"3. Jahrhundert\" etwas anfangen? (Und was haben antike Stücke eigentlich auf einem Garten-Buffet-Tisch verloren?)
3. Bei der unvermittelt auftauchenden Botschafts-Führung erfährt man, daß sich unter den \"Kunstschätzen” auch ein \"früher Rodin\" befindet (= klassische Moderne Ende 19. Jh.)
4. Die verwendeten Eigennamen, der kehlige Dialekt, devote Verherrlichungen wie \"wird Dein Name in den Straßen von Suari gepriesen werden”, die Sprichwörter u. s. w. dürften so authentisch arabisch sein wie die Antiquitäten im Gebäude.
monsterc
12.05.2014 15:37:06
 
Abgesehen davon, daß diese brav im Kreis laufende Demonstration schon witzig ist, ist das Leben auf der Straße schon eine Show für sich: Ausgerechnet in dieser noblen Botschaftsgegend fahren auf der Straße gleich mehrere VW-Käfer hintereinander rasant durch das Bild. Die unglaublich vielen (zufälligen?) Bürgersteig-Passanten schleichen nur so an der Einfahrt vorbei, scheinen sich aber nicht wirklich für das seltsame Spektakel zu interessieren. Allein eine schwarze Frau bleibt stehen und redet mit einem der \"Polizisten\". Das Schild „Banish the Imposters” (= „Betrüger ausweisen!”), das Columbo auch mal tragen darf, wechselt nochmal den Träger (der \"Student\" trägt bei Ankunft des Königs ein anderes).
Peugeot403Cabrio
01.09.2013 20:04:33
 
Interessante Randnotiz: in der Szene vor der Botschaft, als der Demonstrant Columbo erklärt, man sei nicht gegen den neuen König, sieht man kurz Jeff Goldblum als einen der Demonstranten im Bild.
Paul86
20.04.2009 17:56:22
 
Wie schon gesagt wurde: Der Zuschauer benötigt einige Zeit um sich mit der Folge identifizieren zu können, um ein halbwegs plausibles Motiv zu erkennen. Die Lösung mit der Sprennung ist genial, jedoch der Weg wie es dann zur Verhafung führt recht einfach und relativ unwahrscheinlich. Für mich eine schlechtere Folge, wenn gleich das Columbo durch seine Tollpatischkeit wieder wett macht.
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