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25.05.2019
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Bericht von: Schwäbische Zeitung Online (http://www.szon.de)


New York (dpa) - «And the winner is Peter...», hieß es bei der Oscar-Verleihung 1960, als Peter Falk für die Nebenrolle in dem Film «Unterwelt» nominiert war. Erfreut sprang er von seinem Sitz auf. Gemeint war jedoch ein anderer «Peter», der mit dem Nachnamen Ustinov. Aber auch ohne Oscar zählt Falk zu den Ikonen der Film- und Fernsehgeschichte. Der Schauspieler, der als eigenwilliger Inspektor Columbo seit mehr als 30 Jahren eine große Fangemeinde vor dem Bildschirm versammelt, wird heute (16.09.2003) 76 Jahre alt.

Wer von Falk spricht, meint meistens Columbo. Mit schmuddeligem Trenchcoat und Zigarrenstumpen spielt er seit 1968 den schusseligen Inspektor. Die Schauspielerei ist Falk nicht in die Wiege gelegt worden. 1927 in Manhattan geboren, musste der Sohn eines Warenhausbesitzers ungarisch-tschechischer Abstammung bereits als Dreijähriger nach einer Tumoroperation ein Glasauge tragen. Mit 15 verließ er die Schule, fuhr als Schiffskoch zur See, driftete nach seiner Rückkehr in die Rockerszene ab, schaffte dann aber noch den Schulabschluss.

Später studierte er Politik- und Verwaltungswissenschaften. Gern wäre er zur CIA gegangen, aber die Geheimdienstler lehnten dankend ab. Stattdessen wurde Falk Finanzbeamter im US-Bundesstaat Connecticut. In seiner Freizeit spielte er auf Laienbühnen und studierte nebenbei am White Barn Theater in Westport. Mit 29 kündigte Falk und zog nach New York, um Profi-Schauspieler zu werden.

Auf einer Off-Broadway-Bühne wurde er 1956 von Talentsuchern in der Rolle des Barkeepers in Eugene O'Neills «The Iceman Cometh» entdeckt. In Theater- und Fernsehproduktionen übernahm er zunehmend Charakterrollen, vor allem spielte er zu jener Zeit Kleinkriminelle und Arbeiter. Als Inspektor Columbo gelang ihm Ende der 60er Jahre der internationale Durchbruch.

Trotzdem blieb Falk dem Theater treu. «Man kann sich nicht wirklich Schauspieler nennen, wenn man nicht auf der Bühne spielt», sagte er einmal. 1972 erhielt er für die Hauptrolle in Neil Simons Komödie «Das Nervenbündel» den «Tony» als bester Broadway-Schauspieler des Jahres.

16 Jahre lang war Falk mit der Innenarchitektin Alyce Mayo verheiratet. Aus dieser Ehe stammen die Adoptivtöchter Catherine und Jackie. Schon bald nach der Scheidung heiratete er 1977 die 23 Jahre jüngere Schauspielerin und einstige Schönheitskönigin Sheara Lynn Danese. Heute lebt Falk zurückgezogen in seiner Villa in Beverly Hills.

Spaziergänge mit seinen sechs Hunden sowie das Malen von Akten und Selbstporträts zählen zu seinen liebsten Beschäftigungen zwischen gelegentlichen Dreharbeiten. Die Schuhe ausgelatscht, die Krawatte schief, der Peugeot Cabrio 403 schrottreif - so geht er noch für ein bis zwei Folgen pro Jahr in den besseren Gegenden von Los Angeles auf Verbrecherjagd. Und immer wieder heißt es: «Eine Frage hätte ich da noch...». Stets kommt Falk-Columbo auf scheinbare Nebensächlichkeiten zu sprechen, die am Ende helfen, den Täter zu überführen. In 80 Ländern der Erde wird die Serie bis heute ständig wiederholt.

Im Laufe seiner Karriere erhielt Falk vier Emmys, davon drei für seine Hauptrolle in der Kult-Serie. Eine zweite Oscar-Nominierung wurde ihm auch zuteil. Nur ein Jahr nach seinem Fauxpas, war er 1961 für «Die unteren Zehntausend» erneut aufgestellt. Falk ging wieder leer aus. Dieses Mal allerdings, ohne aufzufallen.

Bericht von: Schwäbische Zeitung Online (http://www.szon.de)

     
   
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