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30.04.2017
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"Ja, ich ermittle weiter!"

Es scheint gute Nachrichten für Columbo-Fans zu geben, denn nach einem Interview der LN (Lübecker Nachrichten) mit Peter Falk wird er weiterhin Columbo-Folgen drehen.

LN: Wissen Sie eigentlich, dass Sie in Deutschland eine riesige Fangemeinde haben?
Falk: Ich weiß, dass die "Columbo"- Folgen bei euch tolle Einschaltquoten haben. Meine deutschsprachigen Fans waren schon früher die treuesten und sind es offenbar noch heute. Etwas verwirrend ist es meiner Meinung nach für die deutschen Zuschauer, dass es immer wieder neue Synchronsprecher gibt.

LN: Sie haben 70 "Columbo"-Folgen gedreht, die jüngste im vergangenen Jahr. Haben sie den Kanal nicht langsam voll?
Falk: Aber nein, ich mache weiter. "Columbo" ist ja nicht nur mein Markenzeichen. Ihm habe ich unendlich viel zu verdanken, die Rolle ist für mich wie ein Jackpot-Gewinn. Außerdem ist Inspektor Columbo mein großes Vorbild in allen Lebenslagen, mein Lehrmeister. Ich habe in den letzen 30 Jahren viel von ihm abgekupfert, aber es gäbe noch einiges von ihm zu lernen.

LN: Was hat er, das Peter Falk nicht hat?
Falk: Er ist grandios, einfach genial. Wie er daherkommt, in seinem lumpigen Mantel, unrasiert, unfrisiert, ungewaschen, möchte man meinen, er sei von den Tücken des Alltags überfordert. Doch er hat einen brillanten Verstand und ein in sich ruhendes Selbsbewusstsein. Das Beste an ihm: Er schert sich nicht darum, was andere von ihm denken.

LN: Hat Sie "Columbo" in Ihrer Entwicklung als Schauspieler nicht gebremst?
Falk: Das, was Columbo möglicherweise verhindert hat, kann so groß nicht sein, dass es die vielen Wohltaten, die er mir beschert hat, eliminieren könnte. Das ich beim Basketball immer die besten Plätze bekomme, habe ich "Columbo" zu verdanken und niemandem sonst. Außerdem hatte ich wunderschöne Rollen, zum Beispiel in dem Wim-Wenders-Film "Himmel über Berlin", wo ich einen Engel gespielt habe.

LN: Halten Sie Ihre Ehefrau Shera, eine ehemalige Schönheitskönigin, auch so unter Verschluss wie Inspektor Columbo das bei seiner Ehefrau tut?
Falk: Es ist genau umgekeht. Sie ist diejenige, die in Hollywood zu Partys geht, und ich bleibe lieber daheim. Ich mag es nicht, wenn ich mich abends nochmal umziehen uns das Haus verlassen muss. Ich denke, einige Leute zweifeln daran, ob es mich überhaupt noch gibt.

LN: Sie haben dieses Jahr in Neuseeland den vierteiligen Fernsehfilm "Lost World" gesdreht. Wollen sie mit Ihren 73 Jahren nicht langsam in Rente gehen?
Falk: Will ich nicht, solange mir so viele spannende Stoffe angeboten werden. Aber ich reiß mich auch nicht unbedingt um Arbeit. Ich würde gern mehr Zeit meinen Hobbys widmen, dem Golfen und der Aktmalerei.

LN: Sitzt Ihre Frau auch gelegentlich Modell?
Falk: Um Himmels willen! Shera ist die quirligste Person, die mir je untergekommen ist. Sie kann nicht mal ein paar Sekunden still sitzen und schweigen. Da lasse ich schon lieber professionelle Modelle kommen.

Das Interview fürte LN-Mitarbeiterin Brigitte Baumann.
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