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28.03.2015 15:49:32
 
Das Porträtfoto des Onkels wurde wohl erst nach seinem Tod, zum Gedenken, auf seinem Schreibtisch aufgestellt. Und wohl deswegen ist dem Neffen der Anblick dieses Fotos auch so unangenehm, dass er es mit dem Bild nach unten auf den Schreibtisch legt, was Columbo zu der ironischen Bemerkung veranlasst, es sei wohl umgefallen.
guuhome
28.12.2014 04:02:01
 
Überrascht bin ich wegen der Prüderie,
die wir zur Jahrhundertwende noch selbst in den USA erleben konnten,
von der engen Hose unseres Mörders,
wo man insbesondere ungefähr bei 41:20 bis 43:00, auch in anderen Szenen,
ganz genau die Umrisse seines besten Stücks deutlich erkennen kann ;)
inspectorbarnaby
01.10.2014 00:04:24
 
Eine tolle Folge mit einem eher \"verrückten\" Mörder, der ein wenig vom sonstigen Gegenspieler-Stereotyp abweicht. Ich liebe die 70er Jahre Technik, wie das Tonband der Tante. Nur die Auflösung/ den Zigarrentrick in der Seilbahn habe ich nicht verstanden: Das Auto ist doch explodiert, ergo hat die Bombe gezündet. Der Inspektor kann daher unmöglich die (fast) unversehrte Zigarrenkiste aus dem Auto in der Hand halten. Das sollte dem Mörder doch auch in einer stressigen Situation schnell klar sein?
haiderlein
24.05.2013 19:46:35
 
Die folge ist voll konfus, aber mc dowall spielt das psychpathische ende super. Die auflösung mit der zigarrenkiste: genial. Das rundet die folge auf jeden fall wieder ab. Es gibt eine glatte 6 dafür.
Gast: Hannes
13.02.2012 21:10:50
 
Ich finde es ja schon ziemlich merkwürdig, dass der Onkel (das Mordopfer) ein Foto von sich selbst auf dem Schreibtisch stehen hat. Normalerweise hat man da doch Bilder seiner Frau/Lebensgefährtin/Familie stehen. Aber nur ein Bild von sich selbst? Ich weiß ja nicht... ^^
Stöver
20.03.2011 04:49:05
 
Stanford verhält sich in dieser so dermassen überverdächtig, dass es kaum Spass macht ihm lange zuzusehen. Permanent fragt er Columbo, warum tun sie dies, warum tun sie das, warum wollen sie dies wissen, warum wollen sie das wissen, erzählen sie dem da nicht dies, erzählen sie der da nicht das. Man hätte ihn schon nach 5 Minuten per Kreuzverhör überführen können, dazu wäre es nicht notwendig gewesen, eine Stunde lang auf die Auflösung zu warten, wenn gleich diese ganz gut ist. Kannte ich aber prinzipiell schon aus Derrick, Kaffee mit Beate.
Gast: Charley Varrick
07.12.2010 18:29:13
 
Diese Folge gefällt mir mit am besten: wieder tolle Schauspieler, ganz besonders Roddy McDowall - der übertreibt es zwar, aber es macht Spaß ihm dabei zuzusehen. Was für alle alten Columbo-Synchros gilt, gilt hier ganz besonders: die Synchronsprehcer sind hervorragend, insb. Tommy Piper. Das Lachen am Ende finde ich auch gut, ein Mischung aus Wahnsinn und Anerkennung der eigenen Fehlbarkeit. Ausgerechnet von einem schlurfigen Inspektor ausgetrickst zu werden, war dem Überflieger (2 Dr-Titel mit Anfang 20) Roger Stanford dann doch zuviel. Die Auflösung ist auch deswegen überzeugend, da Columbo zwar einen begründeten Verdacht aber keine echten Beiweise hatte. Also musste sich der Schuft selbst überführen (auch noch vor einem zweiten Zeugen). Stimmungsvoll ist nicht nur die Fahrt in der Seilbahn, sondern auch das Gegenteil davon zu Beginn des Films: die Szenen im chemischen Werk, die Kletterei zwischen Pipelines, Stahltreppen und Chemiebehältern oder die Sequenz mit Elektrooauto und überholendem Tanklaster (Duell lässt Grüßen...oder umgekehrt?). Und schließlich: die Musik von Gil Mellé; die beste aller Columbofolgen. Amelodiöser Jazz, Jazzrock, Bläserarrangements - herrlich. Ganz ähnlich wie das, was Lalo Schifrin oder auch Ennio Morricone damals der Filmkunst beisteuerten. Sowas gibt es längst nicht mehr, nicht in Serien, nicht im Kino. Da ist (fast) alles pathetische Streichersoße. So long.
Gast: Paul
14.02.2009 11:19:38
 
Schließe mich den Worten meiner Vorschreiber an.
Hier ist wirklich mal eine super Columbo-Folge entstanden.
Spannend und für den Zuschauer höchst interessant. Schade, dass nicht alle Columbo-Folgen, zumindest in den ersten 20 - 30 Filmen, diese Folge erreichen!
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